outsidebar

der hof ist ein öffentlicher und dennoch geschützter raum. am beispiel WUK wird deutlich, wie groß das bedürfnis ist, solche orte zugänglich zu machen und sie durch ihr angebot attraktiv zu gestalten. gelingt das, kann man neue urbane treffpunkte und orte mit aufenthaltsqualität schaffen.
marlies forenbacher, hof?hof., 2014

zur versorgung der besucherinnen, die vor allem an den lauen sommerabenden den urbanen hof des WUKs bevölkern, um hier entspannung und geselligkeit zu finden oder dem kulturellen angebot zu frönen, war eine bar von nöten, die auf kleinstem raum das notwendige equipment zur verfügung stellt und bewahrt.
die bebaubarkeit der hofläche erlaubte nur ein gebäude im ausmaß einer gartenhütte von maximal 12m2 grundfläche und einer höhe von 2,40m. der ansporn war, eine effiziente zelle zu schaffen, die in spitzenzeiten anläßlich des public viewing der EM oder WM bis zu 600 personen bewirtet, aber großzügigen raum schafft für die interaktion von gast zu personal.
die konstruktion ist aus massivholzbauplatten, die an der außenseite mit edelstahlblechen verkleidet sind. das dach ist extensiv begrünt. die öffenbare klappe wird mit hydraulischen druckfedern bewegt.
die position der bar ermöglicht kurze interne versorgungsweg, so wie eine mobile erweiterung. darüberhinaus lassen zuleitungen nun das bier gut temperiert aus dem kühlraum im mittelhaus direkt in die kehle rinnen. wohl bekomms!

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